Chronik

Großes Stauwochenende in Salzburg

Nach einem verstauten Samstag kam auch am Sonntag auf der Tauernautobahn der Verkehr zeitweise zum Erliegen.

Großes Stauwochenende in Salzburg SN/APA/FRANZ NEUMAYR
Urlaubsrückkehrer standen am Sonntag im Stau

Auch am Sonntag kam man Richtung Deutschland nur sehr langsam voran. Wie am Samstag bildete sich eine über 25 Kilometer lange Kolonne mit gelegentlichem Stau auf der Tauernautobahn von Hallein zum Grenzübergang Walserberg.

Am Samstag ging vor allem in Hallein nichts mehr. Am Polizeiposten Hallein führt man den Stau auf mehrere Faktoren zurück. Zum einen sorge der starke Rückreiseverkehr für zähen Verkehr auf der Autobahn bis Golling. Viele Autofahrer würden darauf die A10 verlassen und versuchen, sich auf der Bundesstraße durchzuschlagen. Dazu komme ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch das schöne Wetter und der übliche Einkaufsverkehr am Samstag. Eine unglückliche Mischung.

Mit beträchtlichen Wartezeiten hatten auch Autofahrer bei der Einreise aus Ungarn und Slowenien nach Österreich zu kämpfen. Bei der Einreise aus Ungarn über den Autobahngrenzübergang Nickelsdorf betrug die Wartezeit zu Mittag etwa zwei Stunden. Ausweichen über die B10 brachte kaum Vorteile: Laut ÖAMTC warteten die Reisenden auch dort eineinhalb Stunden. Ebenfalls neunzig Minuten mehr benötigte man vor dem Karawankentunnel bei der Einreise aus Slowenien.

Ausfälle auch auf der Westbahnstrecke

Der Ausfall eines Stellwerks bei Prinzersdorf westlich von Sankt Pölten machte dem flotten Vorankommen der Züge auf der Westbahnstrecke einen Strich durch die Rechnung. Ab 11.30 Uhr ging nach Angaben der ÖBB rund eine Stunde lang gar nichts mehr. Für den Regionalverkehr wurde binnen einer halben Stunde ein Schienenersatzverkehr zwischen Sankt Pölten und Loosdorf eingerichtet. Die Busse waren auch noch unterwegs, als die Züge nach und nach wieder fahren konnten. Man wolle so die Verspätungen von Fernverkehrszügen schneller verringern, sagte ein ÖBB-Sprecher. Railjet und Co. hatten am frühen Nachmittag rund eine Stunde Verspätung, gegen 16.00 Uhr sollten es schätzungsweise nur noch zehn bis 15 Minuten sein.

Quelle: SN

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