Chronik

Haftstrafe für betrügerischen Flachgauer Gastronomen, der nach Thailand abgetaucht war

24 Monate teilbedingte Haft, davon acht Monate unbedingt, wegen zahlreicher Vermögensdelikte sowie Körperverletzung (nicht rechtskräftig).

Der nunmehr ehemalige Restaurantbetreiber wurde am Landesgericht Salzburg verurteilt.  SN/APA/BARBARA GINDL
Der nunmehr ehemalige Restaurantbetreiber wurde am Landesgericht Salzburg verurteilt.

2019 und 2020 hatte der jetzige Ex-Gastronom (50) im Flachgau ein Restaurant geführt und dabei Lieferanten, Partner und eine Werbeagentur betrogen sowie Firmengeld veruntreut. Zudem hatte er im Herbst 2019 seine damalige Freundin misshandelt, weshalb auch Ermittlungen gegen den vorbestraften gebürtigen Asiaten mit österreichischem Pass ins Rollen gekommen waren. Weil dem Gastronomen der Boden hierzulande dann zu heiß wurde, tauchte er Ende 2020 ab - erst nach Usbekistan und schließlich nach Thailand. Gesucht per Haftbefehl klickten für ihn dann im September 2022 in Thailand die Handschellen - er wurde ausgeliefert. Am Donnerstag saß er nun in Salzburg vor einem Schöffensenat (Vorsitz: Richterin Daniela Meniuk-Prossinger).

Der Angeklagte (Verteidiger: RA Kurt Jelinek) war zu den vielen ihm angelasteten Delikten vollumfänglich geständig. Letztlich hatte er die Opfer um insgesamt rund 190.000 Euro geprellt. Das Urteil (nicht rechtskräftig): 24 Monate teilbedingte Haft, acht davon unbedingt. - Auf die Spur des 50-Jährigen waren die Ermittler über Facebook-Postings gekommen: Über sie verriet er seinen Aufenthalt in Thailand.

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