Chronik

Halbstundentakt für Hallein-Rif

Die Freude über die neue Öffi-Anbindung ist groß: Seit vergangenem Montag verkehren zwei neue Linien.

Freude über die neue Öffi-Anbindung: Bgm. Stangassinger, Landesrat Schnöll, Verkehrsverbund-Chefin Frommer und ULSZ-Direktor Becker (v. l.). Bild: SVV/Franz Neumayr SN/sw
Freude über die neue Öffi-Anbindung: Bgm. Stangassinger, Landesrat Schnöll, Verkehrsverbund-Chefin Frommer und ULSZ-Direktor Becker (v. l.). Bild: SVV/Franz Neumayr

1986 wurde das Universitäts- und Landessportzentrum (ULSZ) im Halleiner Stadtteil Rif eröffnet, "und seit damals gibt es Versuche, eine öffentliche Verbindung einzurichten", sagt Wolfgang Becker, seit 1986 Direktor des ULSZ. "Heute ist für uns ein Freudentag." Mit 500.000 Nutzern und 900 Veranstaltungen pro Jahr ist das ULSZ ein "Stadtteil im Stadtteil".

Seit Montag, 9. September, verkehrt nun die neue Linie 175 zwischen dem Salzburger Hauptbahnhof und dem Rifer Ortszentrum via Anif und Niederalm sowie die neue städtische Buslinie 45 zwischen dem Halleiner Bahnhof und dem Rifer Ortszentrum via Rehhof. Beide fahren einen Halbstundentakt und machen auch vor dem Sportzentrum halt. Die jährlichen Kosten der beiden neuen Linien von rund 1,1 Millionen Euro teilen sich zum Start das Land Salzburg (ca. 800.000 Euro) und die Stadtgemeinde (ca. 310.000 Euro).

"Die Linie 175 ist die ideale Ergänzung zur bestehenden Linie 170 zwischen Salzburg und Golling. Ab der Haltestelle Brückenwirt entsteht sogar ein 15-Minuten-Takt", erklärte Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrsverbund GmbH.

Damit wachse Hallein noch mehr zusammen, freut sich Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ): "Zudem werden durch die Linienführung bis zum Krankenhaus auch wichtige Nahversorger, Dienstleister und das Krankenhaus selbst für Bewohner von Rif und Rehhof deutlich besser erreichbar." Er hofft, mit der neuen Linie Rif wieder mehr an Hallein zu binden, und er will künftig noch weitere Stadtteile besser miteinander verknüpfen.

Umsteigefrei von A nach B, das sei das Grundkonzept der Planung, betont Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP): "Dieser Korridor war bisher einfach nicht konkurrenzfähig zum Auto, die Linienführung entsprach nicht den Bedürfnissen der Leute."

Schnöll baut darauf, dass neue Linien wie diese sowie die neuen Regionentickets um 365 Euro pro Region ab 2020 die Nachfrage ankurbeln werden. Rif gehört noch zur Verkehrsregion Salzburg-Stadt, aber dank einer Förderung der Stadt von 130 Euro können auch alle anderen Halleiner die Regionen Salzburg-Stadt und Tennengau um 365 Euro nutzen (Normalpreis 495 Euro).

Aufgerufen am 16.09.2019 um 08:31 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/halbstundentakt-fuer-hallein-rif-76097278

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