Chronik

Halleinerin bei "Ninja Warrior Austria": Steffi und die starken Männer

Die Halleiner Spitzenturnerin Stefanie Noppinger ist eine von nur knapp 30 Teilnehmerinnen, die mit rund 200 Männern in der TV-Show "Ninja Warrior Austria" um den Sieg rittern. Aber auch abseits des Fernsehens hat sie viel vor.

In Halleiner Sportlerkreisen kennt man Stefanie Noppinger eigentlich als mehrfache Landes- und Staatsmeisterin im Kunstturnen. Einer ganz anderen sportlichen Herausforderung stellte sich die 24-jährige Halleinerin aber diesen Sommer - sie bewarb sich für die Actionshow "Ninja Warrior Austria", die ab 24. Oktober bei Puls4 ausgestrahlt wird. Darin rittern Athletinnen und Athleten aus den verschiedensten Sportarten um den Titel Ninja Warrior. Für das Preisgeld von 44.444 Euro kämpfen sie sich Woche für Woche durch knallharte Hindernisparcours.

Die sportlichen Herausforderungen sind für alle gleich

"Man musste sich per Video bewerben und wurde daraufhin zum Casting nach Wien eingeladen", sagt Noppinger. Rund 2000 Bewerber wurden dort ausgetestet, rund 230 schafften es in die Fernsehsendung - darunter nicht einmal 30 Frauen. "Der Parcours ist für alle gleich, nur die Wand, die man am Ende rauflaufen muss, ist bei den Frauen etwas kleiner als bei den Männern", sagt Noppinger. Wie weit sie es geschafft hat, darf sie aber nicht verraten, um der Show nicht die Spannung zu nehmen. Einblicke in das Casting für die Show gibt es hier.

Aber auch abseits der Fernsehshow hat Noppinger mehr als genug zu tun: Aktuell schließt sie ihr Studium in Design&Produktmanagement an der FH in Kuchl ab, ab Jänner stürzt sie sich bei der Freeride World Qualifier Tour wieder unwegsame Hänge hinab, zudem trainiert sie bereits, um es in den österreichischen Kader für die EM im Teamturnen im August 2018 in Glasgow zu schaffen.

Viel zu tun: Freeride Tour, Turn-EM und die Göll-Ostwand

Und ihr privates sportliches Ziel ist heuer die Ostwand des Hohen Göll: "Ich will raufgehen und mit den Skiern runterfahren. Rauf wird hart, weil Ausdauer ist meine schwache Seite." Damit nimmt sie an einem Bewerb des Skischuhherstellers Lange teil, der Sportlerinnen dazu aufgerufen hat, den Weg zu ihrem sportlichen Ziel zu dokumentieren: "Sie wollen zeigen, was Frauen alles tun, um ihre Ziele zu erreichen, und dass wir eben keine Schickimicki-Mädels sind." Sondern vielleicht Ninja Warrior.

Aufgerufen am 09.07.2020 um 11:01 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/halleinerin-bei-ninja-warrior-austria-steffi-und-die-starken-maenner-19411591

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