Chronik

Handwerk und Schmankerl aus Salzburg: Advent im Priesterseminar

Dort, wo sonst die Priester für die Erzdiözese ausgebildet werden, findet von Donnerstag bis Samstag ein stimmungsvoller Adventmarkt statt.

Maria Spiegelberger kann mit Leidenschaft Geschichten über all das erzählen, was sie an "ihren" Ständen anbietet: eine Künstlerin aus Innsbruck macht Engel und Skulpturen aus Schwemmholz. Auf die Oberflächen bringt sie Blattgold auf. Eine Professorin aus Mittersill näht Kissen aus heimischem Leinen und füllt sie mit Zirbenholzspänen. Von einem Salzburger Betrieb kommen Kerzen und Lebkuchen, auch Sträußchen aus getrockneten Nelken werden angeboten.

Verkauft wird alles unter den Arkaden des Priesterseminars für den St. Rupert-Orden, ein weltlicher Orden, der seit 1701 in Salzburg besteht. Herbert Spiegelberger - er ist für den Glühweinstand zuständig - ist einer von sechs Ordens-Offizieren. Ziel: junge Künstler fördern und finanziell unterstützen. Der Erlös des Adventmarktes kommt den Talenten zugute.

Maria Spiegelberger: "Wir haben sehr darauf geachtet, dass alles stimmungsvoll ist und zum Ort passt." Wenn ihr Mann Glühwein ausschenkt, bietet sie selbst geschmierte Liptauer- und Grammelschmalzbrote an. Alles bio natürlich.

Der Adventmarkt findet von Donnerstag, 8. Dezember, bis Sonntag, 11. Dezember statt. Geöffnet ist jeweils von 10 bis 18 Uhr.



Quelle: SN

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