Chronik

Hangrutsch bei Brückenbaustelle in Hallein

"Gefahr im Verzug" am Riesenschmid in Hallein - 60.000 Kubikmeter drohten abzurutschten. Derzeit besteht noch ein Gehverbot für Wanderer, die nahegelegene Brückenbaustelle soll dadurch verzögert, aber nicht wesentlich gefährdet werden.

Vergangene Woche erkannten Güterwegebau-Mitarbeiter des Landes Salzburg eine Hangrutschung im Zuge von Brückenbauarbeiten hinter dem Halleiner Gymnasium. 60.000 Kubikmeter Material drohten abzurutschen, Landesgeologe Rainer Braunstingl stellte schnell fest, dass Gefahr im Verzug ist. Seit dem Wochenende laufen nun die Sicherungsarbeiten, der Hang wird mittels Steinfindlingen, Beton, Pilotierungen und Querhölzern gesichert.

Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) bittet nun, den Reingraben und den Knappensteig tunlichst zu meiden: "Wir können momentan keine Garantien in diesem Bereich geben. Ich ersuche alle Wandererinnen und Wanderer, sich an die Gehverbote zu halten, auch wenn ich verstehe, dass Wanderungen gerade in Corona-Zeiten guttun. Der Reingraben und der Knappensteig sind allerdings erst wieder begehbar, wenn wir die Sicherheit soweit garantieren können."

Landesgeologe attestiert "natrliche Ursachen"

Mangels anderer möglicher Ursachen geht Landesgeologe Rainer Braunstingl von natürlichen Ursachen für die Rutschung aus, auch ein Einfluss der nahegelegenen Baustelle sei "wenig wahrscheinlich", schreibt er in einer Stellungnahme an das Rathaus.

Umgekehrt würde sich die Baustelle an der Riesenschmidstraße Richtung Egglgut wohl etwas verzögern, sei aber nicht wesentlich gefährdet, heißt es aus dem Rathaus. An der Hohen Brücke wird dort statt der bestehenden zwei Brücken eine neue gebaut: Anstatt der bestehenden Steingewölbebrücke wird ein Rohrdurchlass errichtet, die bestehende Hangbrücke, die aus vier Gewölbebrücken bestand, wird durch eine Stützmauer und Aufschüttung des Geländes. Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden, die Errichtungskosten betragen rund 600.000 Euro brutto.

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