Chronik

Hausdurchsuchungen und etliche Festnahmen in Salzburg: Polizei hob mutmaßliche Drogenbande aus

Symbolbild.  SN/APA (DPA)/Boris Roessler
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Drogenfahnder der Stadt-Kripo nahmen am Mittwoch bei groß angelegten Hausdurchsuchungen vor allem in Salzburg-Lehen SN-Recherchen zufolge sieben mutmaßliche Mitglieder eines Suchtgiftrings fest. Bei den großteils in Lehen wohnenden Beschuldigten soll es sich um mehrere Syrer, Österreicher und um einen Türken handeln.

Die Festgenommenen werden verdächtigt, schon seit eineinhalb Jahren im Rahmen einer kriminellen Vereinigung kiloweise Cannabis, aber auch Kokain mit Gewinn an zahlreiche, teils bekannte Abnehmer verkauft zu haben. Die Wohnung eines der Beschuldigten soll zum Bunkern des Suchtgifts genutzt worden sein. Die Ermittler sollen die mutmaßliche Drogenbande, die arbeitsteilig agierte, schon länger observiert haben. Angeblich soll einer der Beschuldigten zugestanden haben, dass aus der Bunkerwohnung insgesamt mehr als Hundert Kilo Suchtgift abgeholt und weitergegeben worden seien.

Rechtsanwalt Franz Essl bestätigte Donnerstag SN-Informationen, wonach es am Mittwoch einen großen konzertierten Polizeizugriff gegeben habe. Essl verteidigt einen der Festgenommenen, einen 30-jährigen Syrer: "Mein Mandant wurde stundenlang verhört. Er hat glaubwürdig ausgeführt, dass er mit Suchtgifthandel nichts zu tun hat. Ich hoffe, ich kann verhindern, dass er in U-Haft muss."

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