Chronik

Heftige Kritik an neuer Goldegger Ortschronik

Die Neufassung des Kapitels über die NS-Vergangenheit des Orts sollte eine langjährige Auseinandersetzung beenden. Nun kommt wieder Kritik: Autorin Hanna Sukare ortet "Anti-Deserteurs-Argumentationen". Die Verfasser weisen das zurück.

Die Gemeinde Goldegg kommt in Sachen NS-Vergangenheit nicht zur Ruhe.  SN/daniele pabinger
Die Gemeinde Goldegg kommt in Sachen NS-Vergangenheit nicht zur Ruhe.

Im Mai wurde die überarbeitete Gemeindechronik von den Historikern Oskar Dohle und Johannes Hofinger im Schloss Goldegg präsentiert. Damit sollte eine langjährige leidige Auseinandersetzung beendet werden. Die im Jahr 2009 veröffentlichte Erstfassung hatte für einen Skandal gesorgt, nachdem im von zwei pensionierten Lehrern verfassten Abschnitt über den sogenannten "Sturm auf Goldegg" Wehrmachtsdeserteure unter anderem als "Landplage" und "Unglücksbringer" bezeichnet worden waren.

” Bild: SN/Anna Boschner Oskar Dohle (Leiter Landesarchiv): „Es wurde nach allen Regeln der Wissenschaft gearbeitet.“ ...

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