Chronik

Heißester Mai seit Messbeginn in Salzburg

Es war der zweite Rekordmonat in Folge.

Mess-Station am Salzburger Rudolfsplatz. SN/lmz
Mess-Station am Salzburger Rudolfsplatz.

Der Mai 2018 war der wärmste Mai seit es Messungen und Aufzeichnungen im Land Salzburg gibt und somit nach dem April 2018 der zweite Rekordmonat in Folge. Das geht aus den aktuellen Daten, die vom Luftgütemessnetz Salzburg erhoben wurden, hervor.

Aufgrund des warmen und sonnigen Wetters lagen die mittleren Ozonkonzentrationen vor allem im Norden des Landes deutlich über den langjährigen Maiwerten. Der Grenzwert der Ozoninformationsstufe wurde jedoch landesweit eingehalten. Am 3. Mai wurde durch eine großräumige Südströmung Saharastaub antransportiert. Kurzfristig kletterten die Feinstaubwerte im Salzburger Zentralraum auf mehr als 100 Mikrogramm/Kubikmeter an. Der Tagesgrenzwert (durchschnittlich 50 Mikrogramm/Kubikmeter) wurde dabei jedoch nicht überschritten.

Meteorologisch gesehen war der Mai 2018 im Vergleich zum langjährigen Klimamittel deutlich zu warm. Die Lufttemperaturen lagen 1,8 Grad bis 3,1 Grad Celsius über den Mittelwerten des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010. Im Großteil des Landes gab es unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen. Am trockensten war es im Norden des Landes, während es im Lungau durch Gewitter überdurchschnittlichen Niederschlag gab. Es wurden 13 bis 21 Tage mit Niederschlag aufgezeichnet. Die Sonnenstunden erreichten 79 bis 134 Prozent der Mittelwerte der Klimavergleichsperiode, wobei es im Lungau unterdurchschnittlichen und im Norden des Landes den relativ meisten Sonnenschein gab.

Quelle: SN

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