Chronik

Heuer weniger Anzeigen am Salzburger Straßenstrich erwartet

Magistrat rechnet 2017 mit weniger Strafen am illegalen Straßenstrich in Schallmoos als im Vorjahr. Derzeit wird verstärkt kontrolliert.

Die Vogelweiderstraße ist trotz Kontrollen unverändert Schauplatz des illegalen Straßenstrichs SN/thomas sendlhofer
Die Vogelweiderstraße ist trotz Kontrollen unverändert Schauplatz des illegalen Straßenstrichs

Es ist 22 Uhr, als die Magistratsbediensteten am Montagabend in der Vogelweiderstraße fündig werden. In Summe sind zehn Mitarbeiter des Ordnungs- und des Strafamts sowie eine Dolmetscherin damit beschäftigt, am illegalen Straßenstrich Prostituierte zu stellen und abzustrafen. In diesem Fall hat es eine Ungarin erwischt. Michael Haybäck, Leiter des Ordnungsamts, spricht von einem "Erstaufgriff" - die Frau ist den Behörden noch nicht bekannt. Sie wird mit einem Strafbescheid in Höhe von 360 Euro wegen des Verstoßes gegen das Aidsgesetz weitergeschickt. "Sie hat gesagt, sie will heimfahren. Aber wir werden sehen, ob wir sie in den nächsten Tagen wieder antreffen", sagt Haybäcks Stellvertreter Ulrich Roider.

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