Chronik

Hexenflug und Nazi-Forschung

Warum über dem angeblichen Schauplatz satanischer Orgien jetzt Drachen kreisen, wer huckepack und wer am häufigsten zu Fuß auf den Gipfel gelangte - Das und mehr bringt der "Salzburger Grenzfall" ans Licht.

So idyllisch verewigte Maler Albrecht Christoph Dies 1796 die Gaisberglandschaft – zu sehen in der Residenzgalerie. Stefan Mayer hat den Hausberg nun in Band 4 seiner „Salzburger Grenzfälle“ unter die Lupe genommen. Bild: SW/GHEZZI/RESIDENZGALERIE SN/sw/ghezzi/residenzgalerie
So idyllisch verewigte Maler Albrecht Christoph Dies 1796 die Gaisberglandschaft – zu sehen in der Residenzgalerie. Stefan Mayer hat den Hausberg nun in Band 4 seiner „Salzburger Grenzfälle“ unter die Lupe genommen. Bild: SW/GHEZZI/RESIDENZGALERIE

Auf 424 Meter Seehöhe liegt Salzburg. Oder auf 1287. Spitzfindige können noch einmal 100 Meter für die 1981 erweiterte Fernsehantenne draufschlagen. Denn der Gipfel, nein, sogar ein ganzes Drittel der Gaisberg-Fläche gehören zur Mozartstadt.

Den Namen verdankt der schon um 700 als "Keizperch" bekannte Kegel den dort für die Klöster St. Peter und Nonnberg weidenden Geißen, genau genommen dem indogermanischen Wort "ghaido" für Ziege. Esoterisch Veranlagte wollen den Namen vom keltischen "gais", was so viel wie heilig oder ...

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Aufgerufen am 28.11.2021 um 10:41 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/hexenflug-und-nazi-forschung-78751351