Chronik

Hier beginnen die Ferien eine Woche später

Die Schüler der Volksschule Untertauern drücken freiwillig eine Woche länger die Schulbank.

Diese fünf Erstklassler der Volksschule Untertauern sind erst diese Woche in die Ferien gestartet. SN/sw/riedler
Diese fünf Erstklassler der Volksschule Untertauern sind erst diese Woche in die Ferien gestartet.

Wenn andere Schüler im Bundesland schon Ferienzeit haben, dann drücken die 35 Schülerinnen und Schüler der Volksschule Untertauern noch eine Woche länger die Schulbank.

"Heuer starten die Ferien am 13. Juli", erzählt Direktorin Marianne Gsenger. Eine Verlängerung, die aber von allen sehr positiv aufgenommen und sogar erwünscht wird: "Die Eltern unserer Kinder aus Obertauern haben schon vor vielen Jahren einen Antrag auf verlängerte Pfingstferien an den Landesschulrat gestellt. Denn nach der langen Wintersaison sperren alle zu und die Unternehmer fliegen zumeist in den Urlaub. Die Eltern wollen dann verständlicherweise ihre Kinder mit dabei haben. So können sie die Zeit vom Freitag nach Christi Himmelfahrt bis Dienstag nach Pfingsten jedes Jahr auch offiziell schulfrei haben." Dadurch ergeben sich für die Schüler und ihre Familien fast 14 Ferientage. Der dadurch entfallende Unterricht muss dann eben in der ersten Woche der Sommerferien und am Samstag vor Christi Himmelfahrt eingearbeitet werden.

"Die Volksschule Tweng arbeitet übrigens in den Semesterferien", so Gsenger. Der 1987/88 eingeführte Schulversuch war zuerst befristet und musste jedes Jahr von den Bezirksschulräten St. Johann und Tamsweg beantragt werden, "und Erfahrungsberichte wurden verlangt".

Mittlerweile - da der Erholungswert für alle Familien so hoch eingeschätzt wurde - ist der einstige Schulversuch unbefristet.

"Das ist sehr cool, eine Woche länger in die Schule zu gehen, weil ich konnte letztes Jahr mit meinen Eltern nach Madrid fliegen", erzählt Niklas, und auch Sarah ergänzt: "Wir haben zu Pfingsten dann halt länger frei." Der Viertklassler Luca begründet ernst: "Wir haben das Hotel so lange offen und brauchen dann unseren Urlaub." Und diese eine Woche länger Schule sei ja überhaupt kein Problem, sind sich alle unisono einig, denn "wir sind sowieso fast die ganze Woche unterwegs", lacht Miki. "Wir gehen wandern und schwimmen." Außerdem gebe es viele Projekte und noch zusätzliche Ausflüge wie nach Salzburg, meint Lisa.

Die Schülerinnen und Schüler der vier Volksschulstufen werden übrigens in zwei Klassen von ihren vier Lehrerinnen unterrichtet.

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