Chronik

Hier werden noch Fochezn gebacken

Aus der Mode gekommen sind hingegen Antlass-Eier-Bräuche: Sie sollten Haus und Hof vor Blitz und anderem Unheil schützen.

Bäcker Heimo Tildach mit Enkelin Antonia.  SN/laura tildach
Bäcker Heimo Tildach mit Enkelin Antonia.

Der Mittersiller Bäcker Heimo Tildach gehört zu jenen Bäckern, der noch Fochezn macht. Diese kreisrunden, ursprünglich aus weißem Brotteig bestehenden Backwerke zählen vor allem im Oberpinzgau zu den österlichen Bräuchen. "Häufig wurden sie durch Gabelstiche mit Mustern verziert, in vielen Fällen wurde auch das christliche IHS aufgestempelt", beschreibt Michael Greger, der Leiter des Landesinstituts für Volkskunde.

"Wir verwenden mittlerweile Germteig - und weil es unsere Kunden so mögen, geben wir Rosinen hinein", verrät Tildach. Geblieben ist das Muster, ...

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