Chronik

Höchstgericht bestätigt diskussionswürdiges Salzburger Urteil wegen versuchten Doppelmordes

Mitangeklagter hatte dem Hauptangeklagten sein Messer überlassen. Dieser stach damit auf zwei Burschen ein und erhielt von einem Salzburger Geschworenengericht 15 Jahre Haft. Der Mitangeklagte seinerseits erhielt zehn Jahre Haft - wegen Beitragstäterschaft zum zweifachen Mordversuch. Nun hat der Oberste Gerichtshof die Nichtigkeitsbeschwerden der beiden Verurteilten zurückgewiesen - die Schuldsprüche sind somit rechtskräftig.

Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien.  SN/apa
Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien.

Im Zusammenhang mit der brutalen Messerattacken auf zwei Flachgauer (20 und 18) vor einer Disco in Salzburg im Dezember 2019 hatte ein 26-jähriger Oberösterreicher im Juli 2020 wegen versuchten Doppelmordes 15 Jahre Haft erhalten. Laut den Geschworenen hatte er damals in Tötungsabsicht bei einem Streit dem 20-Jährigen in den Bauch und dem 18-Jährigen in den Rücken gestochen.

Ebenfalls verurteilt, wegen Beitragstäterschaft zum zweifachen Mordversuch, wurde auch ein 24-jähriger Syrer. Laut Mehrheit der Laienrichtern hatte er dem 26-Jährigen sein ...

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