Chronik

Holzstadel in Göming im Flachgau abgebrannt

In Göming ist am Samstagmorgen ein Holzschuppen völlig abgebrannt. Da sich in dem Gebäude ein Stromverteilerschrank der Salzburg AG für die umliegenden Häuser befand, konnte der Stadel zunächst nur mit entsprechendem Sicherheitsabstand gelöscht werden, berichtete die Feuerwehr. Erst nach der Abschaltung durch den Stromanbieter war ein Arbeiten aus kürzerer Entfernung möglich.

Wie Alfred Stummvoll, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Göming, zur APA sagte, ging der Brandalarm um 4.40 Uhr ein. "Wie wir eingetroffen sind, hat aber schon der ganze Schuppen gebrannt." Um einen Übergriff der Flammen auf das angrenzende Bauernhaus zu verhindern, kühlten sieben Atemschutztrupps die Fassade des Hauses. Insgesamt 80 Feuerwehrleute von drei Freiwilligen Feuerwehren löschten den Brand schließlich gegen 6.00 Uhr. Das Gebäude war allerdings nicht mehr zu retten.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest, sie dürfte aber beträchtlich sein. Neben dem Stall wurde auch eine Photovoltaik-Anlage am Dach, der Verteilerschrank und ein Traktor zerstört. Die Brandursache ist noch unbekannt. Zwar hatte es bereits am Freitag beim gleichen Schuppen einen Feuerwehreinsatz gegeben, Kommandant Stummvoll schloss aber aus, dass etwa Glutnester übersehen wurden. "Das wurde mit einer Wärmebildkamera genau überprüft." Bei dem ersten Einsatz war durch Funkenflug während Metallschneidearbeiten ein Holzstoß am Gebäude in Flammen aufgegangen, das Feuer konnte hier aber rasch gelöscht werden.

Aufgerufen am 27.11.2021 um 09:27 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/holzstadel-in-goeming-im-flachgau-abgebrannt-83827828

Kommentare

Schlagzeilen