Chronik

Hund biss Mann: Halterin in Salzburg vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung freigesprochen

Weil ihr - laut Strafantrag nicht angeleinter - Hund den Besitzer eines anderen Vierbeiners gebissen haben soll, nahm am Mittwoch eine 23-jährige Frau wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung am Landesgericht Salzburg vor Richterin Dagmar Schmidt Platz.

Symbolbild.  SN/bilderbox
Symbolbild.

Der Terrier der angeklagten Frau (Verteidiger: RA Peter Lechenauer) war im April 2020 in Salzburg-Lehen an der Glan auf den Hund des - in der Folge gebissenen - Mannes zugerannt; die Tiere begannen zu raufen und attackierten einander massiv. Dabei soll der Hund der Frau den Besitzer des anderen Hundes im Oberarm- und Handbereich gebissen haben. Der Mann erlitt unter anderem eine Fingerluxation.

Die Richterin sprach die 23-Jährige letztlich im Zweifel frei; ein strafbares Handeln bzw. eine Verletzung der Sorgfaltspflicht durch die Frau sei weder in objektiver noch in subjektiver Hinsicht nachweisbar, so der stv. Gerichtssprecher Andreas Wiesauer.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Wie Verteidiger Peter Lechenauer auf SN-Anfrage sagte, "war für das Gericht nicht mit der für ein Strafverfahren erforderlichen Sicherheit feststellbar, welcher der beiden Hunde dem Mann die Verletzungen überhaupt zugefügt hat". Zudem habe sich nicht zweifelsfrei feststellen lassen, welches konkrete Fehlverhalten die Frau gesetzt habe. Deren Angaben nach habe sich ihr Hund losgerissen.

Aufgerufen am 28.10.2021 um 07:33 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/hund-biss-mann-halterin-in-salzburg-vom-vorwurf-der-fahrlaessigen-koerperverletzung-freigesprochen-100886182

Salzburger SPÖ fordert Entlastung für Pflege

Salzburger SPÖ fordert Entlastung für Pflege

Es sei nicht fünf vor zwölf bei der Pflege, es sei bereits halb eins. Das sagte Sabine Gabath, SPÖ-Gemeinderätin der Stadt Salzburg und Betriebsrätin der Salzburger Landeskliniken bei einem Pressegespräch des …

Schlagzeilen