Chronik

Impfen gegen Geld: Betrüger geben sich als Rotkreuz-Mitarbeiter aus

In Salzburg kam es zuletzt zu vermehrten Anrufen von Betrügern. Das meldet die Polizei und rät, vor allem ältere Familienmitglieder vorzuwarnen und aufzuklären.

 SN/robert ratzer

Die Polizei Salzburg meldet, dass es derzeit zu verschiedenen Betrugsversuchen kommt. So kam es neben Nichten- und Neffen-Betrugsversuchen sowie Unfallkautionsaufforderungen in jüngster Vergangenheit in Salzburg zu Anrufen von vermeintlichen Rotkreuz-Mitarbeitern. Die Polizei warnt davor, dass die Anrufer sehr authentisch wirken und gute Schauspieler sind. Die Betrüger bieten am Telefon rasche Coronaimpfungen gegen Bargeld an.

Betrüger geben sich auch als Mitarbeiter der Gesundheitskasse aus

In anderen Fällen geben sich die Betrüger als Mitarbeiter der der Österreichischen Gesundheitskasse aus. Diese erklären den Betroffenen am Telefon freundlich, "dass man bei Rückenbeschwerden oder anderen Problemen Therapien erhält und deshalb Therapeuten Hausbesuche abstatten würden". Es handelt sich in beiden Fällen um Betrugsversuche, heißt es von den Beamten.

Die Polizei rät folgendes:

  • Keinesfalls weiterverbinden lassen und Telefonate schnellstmöglich beenden
  • Betroffenen sollten vorsichtig und misstrauisch bleiben und niemals nach einer solchen Aufforderung, Geld überweisen
  • Familienmitglieder sollten sich gegenseitig aufklären und auf die Betrugsmasche hinweisen - also die Eltern und Großeltern über solche Betrugsversuche in Kenntnis setzen und darüber sprechen
  • Sollte es zu Überweisungen gekommen sein, umgehend die Polizei verständigen.

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