Chronik

Impfpflicht naht: Rund 60.000 Salzburger wären derzeit betroffen

137.000 Salzburgerinnen und Salzburger über fünf Jahre haben noch keine Impfdosis erhalten. Die Impfpflicht soll ab Februar für über 18-Jährige gelten. Das beträfe rund 60.000 Personen im Bundesland.

Der Andrang bei den Impfstraßen in Salzburg ist längst vorbei. In der Vorwoche wurden nur 1762 Erstimpfungen registriert.  SN/Stefanie Schenker
Der Andrang bei den Impfstraßen in Salzburg ist längst vorbei. In der Vorwoche wurden nur 1762 Erstimpfungen registriert.

Die Bundesregierung hat am Sonntag die Details zur Pflicht für die Corona-Schutzimpfung vorgestellt, die ab Februar gelten soll. Demnach ist die Impfpflicht für über 18-Jährige vorgesehen. Und damit wären mindestens 60.000 Salzburgerinnen und Salzburger unmittelbar davon betroffen. "Ungefähr so viele sind über 18 Jahre alt und haben noch keine Dosis der Corona-Schutzimpfung erhalten", heißt es in einer Aussendung des Landes.

383.149 Salzburgerinnen und Salzburger hätten sich bisher impfen lassen. Davon haben sich 246.784 Personen auch bereits eine Auffrischung (Boosterimpfung) geholt. "Aufgrund einer bundesweiten Umstellung im E-Impfpass, die Grundlage unserer Berechnungen, sinkt die Durchimpfungsrate zahlenmäßig auf 68,3 Prozent. Es werden dafür nämlich nicht mehr die verabreichten Dosen herangezogen, sondern der Status im E-Impfpass. Zum Beispiel: Jemand, der erst eine Impfung bekommen hat und sich die zweite nicht rechtzeitig verabreichen hat lassen, oder jemand, der gestern noch vollimmunisiert war, aber die Frist zur Verlängerung durch eine Auffrischungsimpfung verstrichen ist. Diese Personen gelten nicht mehr als immunisiert", sagt Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik.

In der Vorwoche nur 1762 Erstimpfungen in Salzburg

Insgesamt hätten 137.130 Salzburger über fünf Jahre noch keine Impfdosis erhalten. Auch die Nachfrage nach Impfungen ist zuletzt stark gesunken. In der vergangenen Woche wurden nur 15.608 Dosen verabreicht, davon wurden nur 1762 Erstimpfungen gezählt. Das Land Salzburg will mit einer breiten Info- und Aufklärungskampagne gegensteuern. Die Kernbotschaft sei: Die Impfung schütze vor einer schweren Coviderkrankung, Spitalsaufenthalt und Intensivstation. Über die Wichtigkeit der Impfung informieren Mediziner und Pflegepersonal.

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