Chronik

In der Stadt Salzburg startet die größte Baustelle des Sommers

Ab Montag wird der alte Kanal unter der Hellbrunner Straße erneuert. Der Verkehr ist während der Bauzeit bis Juli 2020 massiv eingeschränkt.

Zwischen Künstlerhaus und Bezirksgericht beginnt am Montag der erste Bauabschnitt. Projektkoordinator Bernhard Gruber nahm zum SN-Fototermin seine Chefin mit: Baustadträtin Martina Berthold. SN/robert ratzer
Zwischen Künstlerhaus und Bezirksgericht beginnt am Montag der erste Bauabschnitt. Projektkoordinator Bernhard Gruber nahm zum SN-Fototermin seine Chefin mit: Baustadträtin Martina Berthold.

In der Neutorstraße ist die Großbaustelle nach wochenlanger Verzögerung - eine Trinkwasserleitung sorgte für unerwartete Probleme - praktisch abgeschlossen. Die Umleitung stadtauswärts über Reichenhaller Straße und Eduard-Baumgartner-Straße ist seit Tagen nicht mehr aktiv.

Während in der Riedenburg nun allmählich Ruhe einkehren dürfte, steht in Nonntal das nächste Projekt in den Startlöchern. Am Montag wird dort mit den Arbeiten an einer weiteren Großbaustelle begonnen. Ausgehend vom Kreuzungsbereich zwischen Rudolfsplatz und der Nonntaler Hauptstraße wird die Hellbrunner Straße aufgerissen. "Der Kanal der Stadt wird erneuert. Der ist mehr als 100 Jahre alt und in einem dementsprechend schlechten Zustand", sagt Projektkoordinator Bernhard Gruber von der Baudirektion des Magistrats.

Laut Gruber sind nicht nur die engen Platzverhältnisse hinderlich. Auch die Tiefe und die Lage des Kanals seien eine Herausforderung. Die 1906 errichtete Röhre, die in der Mitte der Hellbrunner Straße verläuft, liegt bis zu fünfeinhalb Meter unter der Oberfläche. Neben 435 Meter Mischwasserkanal werden auch Schächte und die Straßenentwässerung saniert. Weitere Leitungen sollten von den Grabungen unbehelligt bleiben, sagt der Projektkoordinator der Stadt. "Es hat mit der Salzburg AG eine Vorbesprechung gegeben. Sie haben keinen Bedarf."

Die Planer rechnen mit massiven Auswirkungen auf den Verkehr: Stadteinwärts gibt es während der gesamten Bauzeit - voraussichtlich bis Juli 2020 - statt einer Busspur und einer Fahrspur für den Individualverkehr nur einen gemeinsamen Fahrstreifen. Stadtauswärts bleibt es wie gehabt bei einer Spur für alle Verkehrsteilnehmer. Zudem dürfen wegen der engen Platzverhältnisse aus der Nonntaler Hauptstraße kommende Lkw und Busse nicht in die Hellbrunner Straße einbiegen. "Wir nehmen in den ersten Tagen an, dass die Baustelle zu vielen Staus führen wird, bis sich das mit dem Ausweichverkehr eingespielt hat", sagt Gruber. Er rät dazu, möglichst großräumig auszuweichen.

Auch Radfahrer müssen mit Einschränkungen rechnen. Während des ersten Bauabschnitts zwischen Bezirksgericht und Künstlerhaus, der bis 6. September fertiggestellt werden soll, werden Geh- und Radwege gesperrt bzw. umgeleitet.

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