Chronik

In Salzburg anhängiger, bundesweit größter Geschworenenprozess wegen Corona verschoben

Ab 24. März sollten in Salzburg gleich 15 Angeklagte wegen internationalen Drogenhandels in großem Stil vor Gericht stehen. Nun wurde der Start des mehrmonatigen Verfahrens auf Mitte April verlegt.

Der Mega-Drogenprozess soll nun erst ab 14. April im Salzburger Schwurgerichtssaal stattfinden.  SN/robert ratzer
Der Mega-Drogenprozess soll nun erst ab 14. April im Salzburger Schwurgerichtssaal stattfinden.

Das sich ausbreitende Coronavirus bringt auch den Zeitplan für das derzeit größte in Österreich anhängige Geschworenengerichtsverfahren durcheinander. 15 Mitglieder einer zumindest 22-köpfigen Bande, die laut Anklage kiloweise Kokain, Speed, Cannabis und Ecstasy aus dem Ausland in den Pinzgau schmuggelte und verdealte, hätten sich eigentlich ab 24. März am Landesgericht Salzburg verantworten müssen. Der Vorsitzende des Geschworenensenats, Richter Christian Hochhauser, hatte 22 Verhandlungstage bis Ende Mai angesetzt. Angesichts der hohen Zahl an Prozessbeteiligten und der nunmehrigen Anordnung, wegen des Virus Personenkontakte ...

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