Chronik

In Salzburg gleich 26 Fahrräder gestohlen - Haftstrafe für leugnenden Rumänen

Serienweise, so die Anklage, hatte ein 27-jähriger Rumäne in Salzburg Fahrräder gestohlen, nachdem er die Schlösser geknackt hatte. Konkret waren es demnach 26 Räder, darunter auch E-Bikes, die er zwischen März und Oktober 2020, also teils im Corona-Lockdown, stahl und mutmaßlich in seine Heimat verbrachte - zum Verkauf.

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Bereits Anfang Oktober saß der Rumäne deswegen erstmals am Salzburger Landesgericht auf der Anklagebank - er verantwortete sich leugnend, obwohl schwer belastet von etlichen Indizien: Erstens hatte man eine DNA-Mischspur von ihm auf einem in Nähe eines Tatorts gefundenen Seitenschneider sichergestellt, zum zweiten belastete ihn ein Mittäter, zum Dritten war sein Handy verdächtig oft nahe von Tatorten eingeloggt und letztlich fand man Fotos auf seinem Handy, die etliche der gestohlenen Räder zeigten.

Nach einer damaligen Prozessvertagung erhielt der Rumäne nun am Mittwoch vier Monate unbedingte Haft (bereits rechtskräftig) wegen gewerbsmäßigen schweren Einbruchsdiebstahl mit einem Gesamtschaden von rund 38.000 Euro. Das nunmehrige Urteil erfolgte dabei als Zusatzstrafe zu einer erst im Juli 2021 erfolgten Verurteilung in Deutschland zu 20 Monaten bedingter Haft wegen gleichgelagerter Delikte.

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