Chronik

Internetbetrug: Rauriser verlor beim Verkauf seines Tablets 2100 Euro

Statt 350 Euro Verkaufserlös machte er 2100 Euro Verlust - ein junger Mann aus Rauris hat für seine Naivität bei einem Internetdeal viel Lehrgeld bezahlen müssen. Jetzt ermittelt die Polizei.

Tablet-Computer (Symbolbild). SN/bernhard schreglmann
Tablet-Computer (Symbolbild).

Der 20-jährige Mann aus Rauris stellte Sonntag, 10. Oktober 2021, sein Tablet (flacher, tragbarer Computer) auf einer Internetplattform zum Verkauf ein. 350 Euro wollte er dafür haben.

Bald meldete sich eine Frau mit angeblichem Kaufinteresse und überredete den später Geschädigten, das Tablet mit einem Versanddienst wegen der großen Entfernung an sie zu senden.

Kurz darauf meldete sie sich noch einmal und forderte den Verkäufer auf, vor dem Versand des Tablets 100 Euro an sie zu überweisen. Wegen angeblicher Versandspesen ... Der Rauriser ließ sich erweichen und bezahlte. Denn die "Käuferin" hatte ihm versichert, das Geld bei Erhalt der Ware auch sogleich zurückzuüberweisen.

So weit, so schlecht.

Aber dann meldete sich die Frau neuerlich und überredete den naiven Pinzgauer, 500 Euro für eine Steuer und einmalig 1500 Euro für das Tablet zu überweisen. Und man will es nicht glauben, aber: Der 20-Jährige kam der Aufforderung wieder nach und bezahlte.

Erst bei der nächsten Geldforderung über 5000 Euro erstatte der Geschädigte Anzeige. Dem Rauriser entstand ein Schaden in der Höhe von 2100 Euro.

Schwacher Trost: Das Tablet ist dem Mann geblieben. Er hat es noch nicht verschickt.

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