Chronik

Jetzt ist ein Ende in Sicht

Ende 2016 wurde mit der Generalsanierung der Landesklinik Tamsweg begonnen. Wirtschafts- direktorin Andrea Schindler-Perner unterstützt die Schnittstellen zwischen Bau und KH. Heute werden drei weitere Meilensteine eröffnet.

Wirtschaftsdirektorin Andrea Schindler-Perner bei ihrem neuen Lieblingsplatz – mit Aussicht zum Preber – in der Landesklinik. Bild: Hannes Perner SN/sw
Wirtschaftsdirektorin Andrea Schindler-Perner bei ihrem neuen Lieblingsplatz – mit Aussicht zum Preber – in der Landesklinik. Bild: Hannes Perner

Seit zweieinhalb Jahren wird intensiv gebohrt, gebaggert und gegraben. Aktuell sind im Schnitt 60 bis 70 Mitarbeiter von über 20 Firmen im Einsatz. Andrea Schindler-Perner: "Die größte Herausforderung in einem Krankenhaus ist es, bei laufendem Betrieb umzubauen. Während der Sanierung gehört die gesamte Logistik - Betten, Gerätschaft, Inventar oder die medizinisch-technische Ausstattung - ersatzverortet. Dafür müssen betroffene Stationen laufend freigespielt werden."

303 Mitarbeiter - 78 Prozent Frauen - werden aktuell beschäftigt. In der Vorwoche waren 89 Patienten stationär in Behandlung. "In den Baufeldern wird alles bis auf die tragenden Grundmauern abgerissen und von Grund auf neu gebaut. Als Wirtschaftsdirektorin bin ich Projektauftraggeberin und unterstütze die Schnittstelle zwischen Bau und laufendem Betrieb", sagt die 48-Jährige. Wie verliefen die Arbeiten bisher? "Wir liegen im Zeitplan. Es war und ist sehr fordernd. Aber wir sind mit der Aufgabe gewachsen und haben mittlerweile alles gut im Griff. Es ist wichtig, dass man den Mitarbeitern und Patienten vermittelt, dass der Standort gesichert ist." Das Haus ist über 100 Jahre alt. "Eine Generalsanierung in dieser Form ist bisher einmalig. Zukunftsfit ist es dann, wenn wir es auf den modernsten Stand der Technik bringen. Uns geht es in der Ausführung vor allem um ein helles und freundliches Ambiente zum Wohle unserer Patienten."

Im laufenden Budget verwaltet Andrea Schindler-Perner rund 21 Mio. Euro. "Es betrifft Bereiche von Personalkosten und medizinischen Verbrauchsgütern bis hin zu Lebensmitteln, Medikamenten oder auch Wäsche." 2018 wurden 5400 Patienten stationär aufgenommen. 47.700 ambulante Behandlungen wurden erbracht. Seit 2010 ist die Tamswegerin Wirtschaftsdirektorin im Krankenhaus: "Mir liegt im Lungau, aber vor allem die Bevölkerung am Herzen. Deshalb erfüllt mich dieser Job mit Leidenschaft. Es braucht eine gute Versorgung von der Geburt bis zum Tod, speziell in einer ländlichen Region."

Heute, 5. Juli, ab 14.30 Uhr werden mit der neuen Geburtenstation im 1. Obergeschoß, der Zentralambulanz im Erdgeschoß und der interdisziplinären Station im 1. OG drei weitere Meilensteine eröffnet. Im Zuge der Feierlichkeiten wird zum Sommerfest geladen: "Es soll vor allem ein Dankeschön für unsere Mitarbeiter sein." Rund 25 Millionen Euro werden im Zuge der Generalsanierung investiert. Fertigstellung ist im Dezember.

Aufgerufen am 20.09.2019 um 08:32 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/jetzt-ist-ein-ende-in-sicht-72993964

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