Chronik

Jugendamt kam wegen Keuchhustens

Zwei Mütter aus Faistenau hatten Kinder weder geimpft noch mit Antibiotika behandelt. Ärzte warnen vor Impfmüdigkeit.

Christina Schmeissner mit Tochter Johanna (links), Gabriele Brunauer mit Tochter Sophie.  SN/chris hofer
Christina Schmeissner mit Tochter Johanna (links), Gabriele Brunauer mit Tochter Sophie.

Es war ein überraschender Besuch, den Christina Schmeißner vor einigen Wochen in ihrem Haus in Faistenau empfing. Eine Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe wollte sich nach dem Wohl ihrer Kinder erkundigen. Der Hintergrund: Ihre vierjährige Tochter war an Keuchhusten erkrankt. "Da die Erkrankung schon am Abklingen war, entschied ich mich gegen eine Antibiotika-Therapie. Diese sorgt nur dafür, dass die Krankheit nicht mehr ansteckend ist. Jetzt wollte das Amt wissen, ob ich eine verantwortungsbewusste Mutter bin oder so eine Alternative, die alles ablehnt."

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