Chronik

Jugendliche setzten Schulräume unter Wasser: Prozess

Die beiden Schüler sind vor der Strafrichterin geständig. Das Strafverfahren wurde vorläufig eingestellt. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

Am Landesgericht mussten sich die zwei Schüler verantworten. SN/APA/BARBARA GINDL
Am Landesgericht mussten sich die zwei Schüler verantworten.

Zwei Schüler, die am 4. September Räume der Pädagogischen Hochschule (PH) in Salzburg unter Wasser gesetzt sowie zwei Lautsprecherboxen und mehrere Laptops gestohlen haben sollen, haben sich am Donnerstag in einem Prozess am Landesgericht Salzburg geständig gezeigt. Das Strafverfahren ist mit einer Diversion in Form einer zweijährigen Probezeit vorläufig eingestellt worden.

Die Richterin hat auch eine Bewährungshilfe angeordnet und die Weisung zu einer Psychotherapie erteilt. Die Diversion ist rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren einen Strafantrag wegen Diebstahls und Sachbeschädigung eingebracht. Der verursachte Schaden wurde mit rund 15.000 Euro beziffert. Laut Verteidiger Hermann Bogensperger haben die Burschen vor der Tat Alkohol konsumiert.

Die Teenager sollen in einem Nebengebäude der Schule mehrere Wasserhähne aufgedreht und zuvor die Abflüsse verstopft haben, so dass in einem Seminarraum bereits eine zentimeterhohe Überschwemmung entstanden war. Die Feuerwehr musste anrücken, um das Wasser abzupumpen.

Aufgefallen ist der Vandalenakt nur deshalb frühzeitig, weil die beiden Täter am Nachhauseweg von der Polizei kontrolliert wurden. Die Beamten waren stutzig geworden, weil das Duo die Verstärkerboxen mit Rollen an der Unterseite hinter ihren Fahrrädern herzogen. Einer der Burschen trug zudem einen Laptop unter dem Arm, welcher mittels eines Aufklebers als Eigentum der PH Salzburg gekennzeichnet war. Der ältere der beiden soll eine Woche davor noch ein Fahrrad gestohlen haben.

Quelle: SN, Apa

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