Chronik

Kaprun: Feuerwehr musste wieder zur Tischlerei ausrücken

Am frühen Donnerstagmorgen waren erneut Glutnestern in Brand geraten. Mittlerweile ist auch die Brandursache bekannt.

Bei der niedergebrannten Tischlerei in Kaprun sind am Donnerstag um 4.47 Uhr wieder Glutnester in Brand geraten. Die Feuerwehr Kaprun wurde erneut alarmiert und musste mit 26 Mann und drei Fahrzeugen ausrücken. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Gemeinsam mit einer Entsorgungsfirma wurde das zerstörte Gebäude abgetragen, um an die Glutnester zu kommen. Die Feuerwehr war zuletzt mit sechs Mann am Einsatzort. Am späten Vormittag konnte der Einsatz für beendet erklärt werden.

Brandursache geklärt

Die Ursache für den Großbrand am Dienstagmorgen ist mittlerweile geklärt. Die Brandursachenermittlung eines gerichtlich beeideten Sachverständigen und Beamten des Landeskriminalamts hat zu einem Ergebnis geführt: Offenbar waren in Hölzern, die in der Tischlerei zu Sägespänen verarbeitet wurden, kleine Metallteile (Nägel oder Beschläge) eingeschlossen. Beim Zerkleinern durch den Hacker oder andere Maschinen erhitzten sich diese Metallteile. Durch das Absaugen in den Spänesilo kam es dort zu einem Schwelbrand, der sich über den Filterraum und eine offene Luftleitung auf die ganze Tischlerei ausbreitete.

Das Gebäude ist ein Totalschaden und muss komplett abgerissen werden. Die genaue Höhe des Schadens inst derzeit noch nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.

Quelle: SN

Aufgerufen am 20.09.2018 um 06:34 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/kaprun-feuerwehr-musste-wieder-zur-tischlerei-ausruecken-1086301

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