Chronik

Kapuzinerberg wird nach Fliegerbomben abgesucht

Am Freitag wurde auf dem Kapuzinerberg nach weiteren noch nicht entdeckten Fliegerbomben gesucht.

Nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Kapuzinerberg will man in der Stadt Salzburg nichts dem Zufall überlassen. Die Wasserleitungen sollen erneuert werden. Spezialisten der Firma Bartosch suchten deshalb am Freitag im Bereich der neu zu verlegenden Leitung auf dem Kapuzinerberg nach weiteren Kriegsrelikten. So soll sichergestellt werden, dass bei den anstehenden Bauarbeiten nicht noch weitere explosive Fliegerbomben plötzlich auftauchen.

Dort, wo Metalldetektoren anschlugen, wurde der Untergrund untersucht. Gegen 14 Uhr war das der Fall. "Es wurden im Zweiten Weltkrieg einige Abwürfe hier getätigt, wir haben einen Splitter einer Bombe gefunden", erklärte Peter Bartosch sen. Weitere Fliegerbomben tauchten aber am Nachmittag nicht auf.

Bombenkataster zeigt Verdachtsflächen Zahlreiche "scharfe" Fliegerbomben ruhen noch im Salzburger Erdreich. Wie viele genau ist unbekannt. Durch die Auswertung historischer Daten, Luftaufnahmen und Karten wurden aber jedenfalls Verdachtsflächen identifiziert. Im Bombenkataster der Stadt Salzburg sind diese online abrufbar. Insgesamt 93 Flächen, an denen in Salzburg noch Fliegerbomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich vermutet werden, sind dort verzeichnet.

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