Chronik

Karambolage forderte in St. Johann einen Toten und acht Verletzte

Vermutlich hat ein riskantes Überholmanöver diesen folgenschweren Unfall ausgelöst. Helfer sprachen von einem "Schlachtfeld".

Sieben leicht, ein schwer Verletzter und ein Toter: Das ist die Bilanz eines Unfalls in St. Johann. Das Rote Kreuz war mit einem Notarzthubschrauber, acht Fahrzeugen, drei Notärzten, drei Notfallsanitätern und 13 Rettungssanitätern im Einsatz. <br><br> SN/rotes kreuz salzburg
Sieben leicht, ein schwer Verletzter und ein Toter: Das ist die Bilanz eines Unfalls in St. Johann. Das Rote Kreuz war mit einem Notarzthubschrauber, acht Fahrzeugen, drei Notärzten, drei Notfallsanitätern und 13 Rettungssanitätern im Einsatz.

Ein Pkw-Lenker ist tot, eine Person schwer, sieben weitere leicht verletzt. Das ist die Bilanz nach einem spektakulären Verkehrsunfall auf der B311 in St. Johann am Mittwochnachmittag. Nach ersten Informationen waren im Bereich Russenfriedhof/Autohaus Pirnbacher zwei entgegenkommende Lastwagen kollidiert. In weiterer Folge sollen vier Pkw sowie ein Kleintransporter zusammengeprallt sein.

"Es schaut aus wie auf einem Schlachtfeld. Überall liegen Trümmer, Öl ist ausgetreten", schilderte Josef Schwaiger vom Roten Kreuz. Die Unfallstelle erstrecke sich über eine geschätzte Länge von rund 100 Meter.

Im Rettungseinsatz standen die Besatzungen des Notarzthubschraubers "Martin 1" sowie acht Fahrzeuge des Roten Kreuzes mit drei Notärzten, drei Notfallsanitätern und 13 Rettungssanitätern. "Einer der Pkw-Lenker ist bei dem Unfall ums Leben gekommen, ein Lkw-Fahrer ist schwer verletzt, die übrigen sieben Opfer sind nach ersten Informationen leichter verletzt", so Josef Schwaiger.

Die B311 in St. Johann werde noch für Stunden gesperrt bleiben, so die Information am Mittwoch kurz nach 17 Uhr. Abgesehen von den aufwändigen Aufräumarbeiten - die beiden beteiligten Lastwagen waren neben der Straße in den Graben gestürzt - müsse noch der Unfallhergang geklärt werden. Noch könne man nicht sagen, warum sich die beiden entgegenkommenden Lastwagen touchiert hatten und wie die übrigen fünf Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren. Es soll jedoch Zeugenaussagen geben, denen zufolge der später getötete und aus dem Bezirk stammende Pkw-Lenker nach einem riskanten Überholmanöver einen der beiden Lkw zu einem Ausweichmanöver genötigt haben soll.

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