Chronik

Karikaturen für den guten Zweck versteigert

Mit ihrem Stadtkalender sammelt Geschäftsfrau Caroline Hubble Spenden für bedürftige Halleiner.

Mehr als 50.000 Euro für bedürfte Halleiner Familien kamen seit dem Start der Aktion im Jahr 2010 herein. "Meinen Halleiner Stadtkalender gibt es sogar schon seit 20 Jahren. 2010 kamen die Karikaturen und damit die Versteigerungen dazu", sagt Organisatorin Caroline Hubble. Bereits die erste Aktion für eine Familie, deren Haus einem Brand zum Opfer fiel, entpuppte sich als riesen Erfolg. Seither kommen jedes Jahr zwischen 1500 und 3000 Euro durch die Aktion herein.

In diesem Jahr übernahm zum zweiten Mal der Karikaturist Gerald "Geronimo" Koller die Aufgabe, für Hubbles Stadtkalender Persönlichkeiten aus der Halleiner Politik und Wirtschaft zeichnerisch in Szene zu setzen.

Gestern Abend wurde der Stadtkalender in der Buchhandlung Leseträume der Öffentlichkeit präsentiert. Unter den Anwesenden waren gleich mehrere der im Kalender karikierten Persönlichkeiten. Bürgermeister Maximilian Klappacher - schon zum zweiten Mal als Karikatur verewigt - sprach die offiziellen Eröffnungsworte. Im Anschluss wurde wie in jedem Jahr eine der Karikaturen versteigert. Endgültiges Ergebnis konnte Hubble am Abend noch keines nennen. "Rund 1000 Euro sind bereits fix. Einige der Karikierten, die bei der Versteigerung nicht anwesend waren, wollen ihre Zeichnung aber noch kaufen", sagt Hubble.

Neben Bürgermeister Maximilian Klappacher wurden in diesem Jahr für den Halleiner Stadtkalender unter anderem Vzbgm. Eveline Sampl-Schiestl, Keltenmuseumsleiter Florian Knopp, die Braumeister Günther Seeleitner und Martin Simion, die Brüder Braun vom gleichnamigen Café und TVB-Geschäftsführer Rainer Candido karikiert.

Der Erlös der Aktion kommt in diesem Jahr einer alleinerziehenden Halleinerin mit Behinderung zugute.

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