Chronik

Karl Merkatz geht vor dem Abriss kurz baden

Zwei Regisseure drehten für einen Kurzfilm am Montag in den Ruinen des Paracelsusbads. Der Protagonist der Szene: ein nackter Karl Merkatz.

Vom großen Schwimmbecken ist nur mehr ein Teil übrig, immer mehr des einstigen Paracelsusbads in der Stadt Salzburg wird abgetragen. Mitten in den Abrissarbeiten taucht am Montagvormittag Schauspieler Karl Merkatz auf. Trotz frischer drei Grad spaziert der 86-Jährige nur mit Bademantel bekleidet in Richtung eines einzelnen verbliebenen leuchtend gelben Schrankes. Während zwei Kameras den gebürtigen Niederösterreicher, der seit Jahren am Irrsee lebt, verfolgen, beginnt er seinen Bademantel abzulegen. Nackt steht er vor dem Spind, hält eine 50-Cent-Münze zwischen seinen Fingern.

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