Chronik

Katastrophenfonds: 1401 Schäden in Salzburg gemeldet

Die meisten Schadensfälle gab es durch die Unwetter im Pinzgau und Pongau.

Aufräumarbeiten nach den Überflutungen in Hallein im Juli 2021. SN/robert ratzer
Aufräumarbeiten nach den Überflutungen in Hallein im Juli 2021.

Unwetter in Tennengau, Pongau und Pinzgau: Die Bilanz des Katastrophenfonds zeigt für 2021, dass 1401 Schadensfälle mit einer Gesamtschadenssumme von knapp 25 Millionen Euro eingereicht wurden. 15,2 Millionen Euro hat das Land an Beihilfen aus dem Fonds zugesagt, davon wurden 10,7 Millionen Euro ausbezahlt.

Die noch offenen Beihilfen sollen nach Abschluss der Wiederherstellungsarbeiten und nach Vorlage der Rechnungen zur Verfügung gestellt werden. Die meisten Schadensfälle wurden aus dem Pinzgau (416) und Pongau (406) gemeldet, 288 Fälle gab es im Tennengau, 213 im Lungau, 75 im Flachgau sowie drei Fälle in der Stadt Salzburg.

Häufigste Schadensursachen: Hochwasser (458 Fälle), Erdrutsch (342), Schneedruck (302), Vermurung (170), Orkan/Sturm (102), Lawine (20), Bergsturz (4) und Hagel (3).

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