Chronik

Katastrophenfonds: 42 Fälle im Tennengau

Es sind vor allem Waldschäden, für die es im Tennengau Geld aus dem Katastrophenfonds gibt. Die meisten Fälle wurden aus Scheffau gemeldet.

Ein Sturm verursachte in Scheffau im Herbst 2017 zahlreiche Waldschäden. SN/sw/TVB Scheffau
Ein Sturm verursachte in Scheffau im Herbst 2017 zahlreiche Waldschäden.

330 Fälle aus allen Bezirken lagen vergangenen Mittwoch auf dem Tisch, als einander Landesrat Josef Schwaiger, Experten und Bürgermeister bei der Sitzung des Katastrophenfonds trafen. Die Schadenssumme beträgt dabei insgesamt 3,4 Millionen Euro, 1,7 Millionen Euro an Beihilfe wurden beschlossen. Die Fälle stammen vor allem aus den Jahren 2018 und 2017, gehen aber bis ins Jahr 2015 zurück.

Leidtragende in diesem Unwetter-Sommer waren die südlichen Bezirke, vor allem die Bilder aus Muhr und Saalbach-Hinterglemm haben sich eingeprägt. Aber auch aus dem Tennengau wurden 42 Fälle aus den vergangenen Jahren - in erster Linie Waldschäden - behandelt. Die meisten Förderanträge gab es diesmal mit rund 20 aus der Gemeinde Scheffau. "Diese Fälle sind alle aus 2017, als im Herbst ein Sturm durchgezogen ist", sagt Bgm. Friedl Strubreiter (ÖVP).

60 Prozent des Geldes für den Katastrophenfonds kommen vom Bund, 40 Prozent vom Land. Zwar kommt der Katastrophenfonds für essenzielle Sofortmaßnahmen auf, allerdings müssen die Arbeiten, oft unter schwierigen Bedingungen, auch erledigt werden. "Das dürfen wir nicht vergessen", betont Landesrat Schwaiger. "Katastrophenschutzreferenten, die Wildbach- und Lawinenverbauung, die Landesgeologen, aber auch die Feuerwehren und andere Einsatzorganisationen, Baggerunternehmen, die Bürgermeister und ihre Teams sowie Nachbarn und andere freiwillige Helfer sind da, wenn sie gebraucht werden, ohne dabei auf Überstunden oder Urlaub zu achten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank. Der Zusammenhalt der Gesellschaft zeigt sich immer dann, wenn andere unerwartet Hilfe brauchen", sagt Schwaiger.

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