Chronik

Katze Maggy sorgt wieder für Aufregung

Nach dem Abenteuer im Supermarkt strandete sie dieses Mal bei Ex-Landesrätin Tina Widmann.

Katze Maggy sorgt wieder für Aufregung SN/privat
Max und Wolfgang Breitfuß holten Maggy am Donnerstag bei Tina Widmann in Piesendorf ab.

Die Katze des Saalbach-Hinterglemmer Tourismuschefs Wolfgang Breitfuß erlangte vor einem Monat überregional Bekanntheit. Maggy reißt immer wieder tagelang aus und wurde damals in der Nacht versehentlich im Supermarkt in Hinterglemm eingesperrt. Mit Unterstützung der Polizei wurde sie kurz vor 22 Uhr befreit. Die SN und andere Medien berichteten.

Jetzt erlebte Maggy ein noch kurioseres Abenteuer. Sie war bereits seit zwei Tagen abgängig, als sie vor dem Haus von Ex-Landesrätin Tina Widmann auftauchte. Und das liegt im Piesendorfer Ortsteil Fürth im Oberpinzgau. Tina Widmann: "Sie stand am Dienstagabend vor dem Haus und hat gejammert. Offensichtlich hatte sie großen Hunger. Wir haben ihr etwas gegeben." Dann sei sie wieder verschwunden. Am Mittwoch und am Donnerstag sei sie aber wieder hungrig aufgetaucht. "Dann haben wir bemerkt, dass sie an der Pfote verletzt ist und uns gedacht, dass sich niemand um sie kümmert." Widmann stellte ein Bild der Katze ins Internet. Und schon wenige Minuten später meldete sich Max, der Sohn von Wolfgang Breitfuß, am Telefon. Eine Bekannte hatte ihn auf den Internet-Eintrag aufmerksam gemacht. Sofort machten sich Vater und Sohn auf den Weg nach Piesendorf, um Maggy abzuholen.

Am Freitag war der Touristiker mit der Katze beim Tierarzt. "Es geht ihr gut", sagt er. "Die Verbrennung an der Pfote behandeln wir mit Naturheilmitteln. Sie stammt möglicherweise von heißem Asphalt. Oder sie hat sich im Motorraum eines Autos verbrannt." Breitfuß glaubt nicht, dass Maggy über 2000 Meter hohe Berge von Hinterglemm nach Piesendorf gelaufen ist. "Der Tierarzt hat gesagt, dass Streunerkatzen normalerweise einen Radius von zwei bis drei Kilometern haben. Wahrscheinlicher ist, dass sie unbemerkt in ein offenes Auto geklettert ist oder im Motorraum eines Autos mitgefahren ist. Das würde auch die Verbrennung erklären."

Maggy soll auch in Zukunft nicht unter Arrest stehen. "Man kann sie nicht einsperren und ihr den Freiraum nehmen. Und da sie schon oft weg war, denken wir uns nicht viel dabei." Die Familie hat auch schon überlegt, der Katze ein Halsband mit GPS-Sender anzulegen. Aber das Halsband enge sie zu sehr ein. Maggy hat allerdings einen eingepflanzten Chip, den jeder Tierarzt auslesen kann, wenn sie das nächste Mal auf Entdeckungsreise geht und irgendwo auftaucht.

Aufgerufen am 18.09.2018 um 07:52 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/katze-maggy-sorgt-wieder-fuer-aufregung-1079518

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