Chronik

"Kautionsbetrug": Frau in Salzburg um mehrere tausend Euro geschädigt

In der Stadt Salzburg sind derzeit verstärkt Telefonbetrüger am Werk. Sie geben sich als Polizisten aus und behaupten, dass ein Angehöriger in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde und eine hohe Bargeldsumme als "Kaution" bezahlt werden müsse.

Symbolbild SN/APA (Archiv/dpa)/Federico Gambar
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Auch wenn es in vielen Fällen beim Versuch blieb: Am Donnerstag wurde eine 81-Jährige mit dieser Masche um mehrere tausend Euro gebracht.

Ein Mann hatte bei der Frau angerufen und sich als Kriminalbeamter ausgegeben. Er erzählte, dass ihre Tochter einen Unfall gehabt hätte und nun 75.000 Euro fällig seien. Der Unbekannte fragte dabei nicht nur nach Bargeld, sondern auch nach Goldmünzen. Nachdem die Frau auf der Bank Geld abgehoben hatte, dirigierte sie der Mann telefonisch zu einer Adresse in Salzburg.

Dort wartete vor dem Haus ein unbekannter Mann mittleren Alters. Die Pensionistin übergab ihm Geld und Münzen, die der Mann in eine Tasche steckte dann davon ging. Bei ihm handelt es sich um einen dunkleren Typ mit stärkerer Statur. Er war rund 165 cm groß, hat braunes Haar und sprach gut Deutsch.

Die Polizei ersucht die Bevölkerung, Angehörige oder bekannte ältere Personen über diese Art des Betruges zu informieren. Die Polizei rufe niemals bei Angehörigen an und fordere Geld, geschweige denn komme sie zu Privatpersonen nach Hause, um Geld oder Wertgegenstände abzuholen.

Quelle: APA

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