Chronik

Kind starb nach OP in den SALK: Richterin sah "massiven Widerspruch" in Gutachten

Die Eltern brachten am 16. April 2018 den 17 Monate alten David wegen einer blutenden Wunde auf der rechten Wange ins Salzburger Uniklinikum. Elf Tage später war das Kind tot. Zwei Ärzte müssen sich wegen grob fahrlässiger Tötung verantworten. Der Prozess wurde am Donnerstag vertagt. Die Richterin gab dem Antrag auf ein neues Gutachten im Bereich der Anästhesiologie statt. Bei der Erörterung war es zu Unklarheiten gekommen.

"Einerseits ist es total frustrierend, andererseits soll die Gerechtigkeit siegen. Und das ist mit diesem Gutachter nicht möglich." So reagierte Thomas G. am Donnerstag, nachdem Richterin Gabriele Glatz den Prozess gegen zwei ehemalige Ärzte der Salzburger Landeskliniken (SALK) - einen 59-jährigen Kinderchirurgen und einen 47-jährigen Anästhesisten - wegen grob fahrlässiger Tötung zum dritten Mal vertagt hatte. G. ist der Vater des kleinen David, der im April 2018 nach einem an sich harmlosen Eingriff gestorben war, weil er während der Narkose ...

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