Chronik

Kinder sollen zu Fuß in die Schule

Schüler sammeln am Schulweg wichtige Erfahrungen im Straßenverkehr.

Kinder sollen zu Fuß in die Schule SN/kfv

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet - das gilt nicht nur für den Weg von und zur Schule, sondern auch in ihrer Freizeit. Im Vorjahr wurden in Salzburg 273 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt, 33 davon auf dem Weg von oder zur Schule. "Jeder einzelne Unfall ist einer zu viel", sagt Martin Pfanner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Mit einer landesweiten Plakataktion will das KfV dieser Tage darauf hinweisen, dass Kinder vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind. "Die Plakate wurden an alle Salzburger Gemeinden verschickt", sagt Pfanner. In der Volksschule Herrnau traten Schüler am Montag gemeinsam mit der Polizei in direkten Kontakt mit den Autofahrern und verteilten Früchte. Raser bekamen eine Zitrone überreicht, aufmerksame Autofahrer einen Apfel.

Was können Eltern tun, um ihrem Nachwuchs einen sicheren Weg in die Schule zu ermöglichen? "Kinder sollten zur Fuß in die Schule gehen", sagt der KfV-Experte. Kinder würden auf dem Schulweg wichtige Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln. Und: "Wenn Eltern ihre Sprösslinge mit dem Auto bringen, gefährden sie andere Schüler."

Quelle: SN

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