Chronik

Kleinkind starb bei OP - Anwalt fordert: "Eltern wollen keine Floskeln, das Spital soll Fehler zugeben"

Zehn Monate nach dem Tod des kleinen David nach einer Mini-OP im Salzburger Landeskrankenhaus erwartet sich der Anwalt der Eltern, dass die SALK "endlich evidente Fehler eingestehen" und eine grundsätzliche Haftung anerkennen.

Der Salzburger Anwalt Stefan Rieder vertritt die Eltern des kleinen David, der bei einer offenbar gar nicht notwendigen Operation starb.  SN/robert ratzer
Der Salzburger Anwalt Stefan Rieder vertritt die Eltern des kleinen David, der bei einer offenbar gar nicht notwendigen Operation starb.

Als bedauerlichen "Narkose-Zwischenfall" und als "tragischen Vorfall" bezeichnet die Führung der Salzburger Landeskliniken (SALK) den Tod des 17 Monate alten David am 16. April 2018 im Salzburger Landeskrankenhaus. Wie berichtet, war der Bub aus Salzburg damals wegen eines aufgeplatzten, wenige Millimeter großen Blutschwämmchens an der rechten Wange unter Vollnarkose operiert worden. Obwohl er zum Zeitpunkt der OP nicht nüchtern war.

David lag elf Tage im künstlichen Koma

Fakt ist: David hatte während des Eingriffs unbemerkt Erbrochenes ...

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