Chronik

Kletterer auf der Bischofsmütze von Fels gerissen: Tot

Beim Abstieg von der Bischofsmütze im Salzburger Pongau ist am Samstagvormittag ein 20-jähriger Kletterer ums Leben gekommen. Wie die Landespolizeidirektion Salzburg mitteilte, kam der Mann mit seinem 21-jährigen Freund vom Originalweg ab und kletterte daraufhin seilfrei um einen Felsblock herum, der sich löste und mit ihm 70 Meter in die Tiefe stürzte. Der 20-Jährige dürfte sofort gestorben sein.

Die Bischofsmütze von der Loseggalm in Annaberg (1460 Meter) gesehen. SN/Birgitta Schörghofer
Die Bischofsmütze von der Loseggalm in Annaberg (1460 Meter) gesehen.

Sein 21-jähriger Freund sei nicht zu Schaden gekommen, da er einige Meter entfernt stand. Er sei von einer aufsteigenden deutschen Seilschaft aufgelesen und dann von einem Hubschrauber des Innenministeriums mit einem Seil geborgen und zur Hofpürglhütte geflogen worden. Dort habe ihn die Bergrettung übernommen und ins Tal gebracht. Die Besatzung des Polizeihubschraubers führte auch die äußerst aufwendige Seilbergung des Verunglückten aus.

Die beiden Freunde, die schon mehrere Touren gemeinsam unternommen hatten, waren gegen 05.30 Uhr in Filzmoos über den Normalweg zur Bischofsmütze aufgestiegen. Nach kurzer Rast auf dem Gipfel seilten sie sich gegen 10.00 Uhr wieder ab.

Quelle: APA

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