Chronik

Knapp 2000 Obstbäume in der Biosphärenregion gepflanzt

Start der Aktion im Landkreis Berchtesgadener Land erfolgte im Jahr 2015. Die Aktion sei "in ganz Bayern unvergleichbar erfolgreich", heißt es. Der Freistaat übernimmt 70 Prozent der Kosten.

Nicole Mühlfellner ist begeistere Teilnehmerin der Biosphären-Obstbau-Aktion. Sie kümmert sich um die fünf neuen Bäume auf ihrem Obstanger bei Oberheining. SN/biosphärenregion
Nicole Mühlfellner ist begeistere Teilnehmerin der Biosphären-Obstbau-Aktion. Sie kümmert sich um die fünf neuen Bäume auf ihrem Obstanger bei Oberheining.

Der Trägerverein der Biosphärenregion Berchtesgadener Land hat kürzlich mit Partnern 549 Obstbäume gepflanzt. Seit Beginn der Aktion im Jahr 2015 wurden damit 1979 Apfel-, Birnen-, Zwetschken- und Kirschbäume im Landkreis neu angepflanzt. Landrat Georg Grabner, Vorsitzender des Trägervereins: "Unsere Biosphären-Obstbaum-Aktion ist in dieser Form in ganz Bayern unvergleichbar erfolgreich." Der Freistaat Bayern übernimmt 70 Prozent der Kosten. Zudem gibt es für die Aktion einen Zuschuss aus Mitteln des "Wildbienen-Projektes".

Die Aktionsteilnehmer verpflichten sich, die Obstanger zu pflegen

Die Teilnehmer, denen Obstbäume und Material unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, verpflichten sich im Gegenzug zur Pflege der Obstanger. Sie konnten am Samstag die Obstbäume, Holzstützpfähle, Schilfrohrmatten und Wühlmauskörbe beim Landratsamt abholen. Peter Loreth, Leiter der Verwaltungsstelle der Biosphärenregion Berchtesgadener Land: "Besonders erfreulich ist das anhaltend große Interesse. Auch bei der vierten Obstbaumaktion war die Teilnehmerzahl von mehr als 90 enorm hoch." Für die nächste Aktion, geplant für das Frühjahr 2020, können sich Interessenten schon jetzt im Landratsamt vormerken lassen

Quelle: SN

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