Chronik

Kontrollen in Zell am See und Saalbach werden verschärft

Weil nach wie vor zu viele Menschen unterwegs sind, reagiert der Bezirkshauptmann nun auf "zahlreiche Verstöße gegen Verhaltensregeln".

Der Pinzgauer Bezirkshauptmann Bernhard Gratz hat am Freitag gemeinsam mit Polizei und Behörden veranlasst, dass die Kontrollen in den Quarantänegemeinden - und nicht nur da - verschärft werden. "Mein Verständnis hält sich in Grenzen. Einige Leute scheinen nicht zu verstehen, worum es hier geht. Es geht schlicht darum, Leben zu retten, indem wir uns strikt an die Vorgaben halten", sagt Gratz.
Seit Dienstag Mitternacht noch bis voraussichtlich Ostermontag sind Zell am See und Saalbach-Hinterglemm durch die steigenden Corona-Infektionszahlen unter Quarantäne. "Das heißt, dass nur medizinisches Personal, Schlüsselarbeitskräfte, Berufspendler - allesamt nur mit Bestätigung des Arbeitgebers - sowie Einsatzorganisationen in und aus den Gemeinden dürfen. Die Versorgung ist gesichert, die allgemeinen Verhaltensregeln gelten ohnedies und da steht ganz oben: zu Hause bleiben", sagt der Bezirkshauptmann.

Vom Land Salzburg heißt es, es seien nach wie vor einfach zu viele Menschen in den beiden Gemeinden unterwegs. Und eben nicht nur dann, wenn es unbedingt und ausnahmsweise nötig sei. Die Polizei sei bislang sehr kulant gewesen. Nun werden die Beamten aber rigoroser kontrollieren.


Gratz zeigt Verständnis, dass die Ausgangsbeschränkungen gerade bei diesem schönen Wetter nicht leicht einzuhalten seien. "Es kommt aber definitiv auf jeden an. Man sollte das Haus nur verlassen oder mit dem Auto fahren, wenn es unbedingt nötig ist."

Quelle: SN

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