Kriminalität

Zwei Flachgauer bei Verkauf wertvoller Bücher um 52.000 Euro betrogen

Und wieder einmal ist das Internet Drehscheibe eines Betrugsfalles gewesen. Dieses Mal sind die Opfer zwei junge Männer aus dem Flachgau.

Die Polizei ermittelt. SN/christian Sprenger
Die Polizei ermittelt.

Die beiden Flachgauer (20 beziehungsweise 27 Jahre alt) wollten bereits im Herbst des Vorjahres wertvolle Bücher über das Internet verkaufen. Lange Zeit biss aber kein Interessent an.

Erst im September dieses Jahres meldete sich ein Norddeutscher. Dieser gab an, die Bücher für rund 250.000 Euro kaufen zu wollen. Der Mann traf sich dann persönlich mit den beiden Flachgauern und erklärte dabei, dass er zur Absicherung des Kaufvertrages eine Sicherheitsleistung für seine Firma einheben zu müsse.

Die beiden Flachgauer wurden nicht misstrauisch und zahlten. Doch nach der Überweisung von 38.000 Euro auf ein deutsches Konto nahm wenige Tage später ein zweiter Unbekannter (angeblich der Firmenleiter) mit den beiden persönlich Kontakt auf. Er forderte von den beiden Männern weitere 14.000 Euro, weil die Bearbeitungsgebühren höher als gedacht wären.

Noch immer schöpften die Flachgauer keinen Verdacht und auch diese Summe. Erst danach dämmerte ihnen, dass sie betrogen worden sein könnten. Am Donnerstag erstatteten sie Anzeige. Zumindest die wertvollen Erbstücke sind noch in ihrem Besitz.

Die Ermittlungen laufen.

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