Chronik

Krispl: Lawine auf Gemeindestraße abgegangen

Eine bis zu sechs Meter hohe Lawine ging am Mittwochmorgen auf den Mitterangerweg in Krispl nieder. Die Straße war auf einer Länge von knapp 100 Meter verschüttet.

Verletzt wurde niemand. Ein Stadl samt einem landwirtschaftlichen Fahrzeug wurde durch die Schneemassen stark zerstört. Zwei weitere Gebäude sind derzeit nicht erreichbar. 19 Mann der Feuerwehr Krispl rückten aus um, das Muli-Fahrzeug zu bergen. Die Aufräumarbeiten gestalten sich langwierig. Am Donnerstag soll die Straße wieder befahrbar sein.

"Durch die gestrige Sonneneinstrahlung und den darauffolgenden Regen hat sich zwischen Schneedecke und Wiese ein Gleitfilm gebildet. Dieser hat den Hang destabilisiert und zum Abgang der Lawine geführt", sagt Gerald Valentin, Lawinenexperte des Landes.
Die bis zu fünf Meter hohen Schneemengen werden mit einem großen Bagger beseitigt. "Während der Arbeiten im Gefahrenbereich wird ein Kontrollposten positioniert, um den Fahrer vor einem weiteren Lawinenabgang zu warnen", sagt Valentin. Er weist darauf hin, dass aufgrund der großen Schneemengen in den nächsten Wochen mit weiteren Lawinenabgängen zu rechnen ist. Speziell bei warmen Temperaturen oder Regen erhöht sich die Eintrittswahrscheinlichkeit solcher Ereignisse.

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