Chronik

Kuchler Extremradfahrer geht in die Aufwärmrunde

Der Kuchler Dominik Meierhofer startet bei der "Race around Austria Challenge".

Beim Glocknerman Sprint (im Bild 2017) lief es bisher gut für Dominik Meierhofer. Mit der „Race around Austria Challenge“ dagegen hat er noch eine Rechnung offen. SN/sw/glocknerman
Beim Glocknerman Sprint (im Bild 2017) lief es bisher gut für Dominik Meierhofer. Mit der „Race around Austria Challenge“ dagegen hat er noch eine Rechnung offen.

560 Kilometer und ca 6.500 Höhenmeter legen die Athleten auf ihrer Fahrt rund um Oberösterreich bei der "Race Around Austria Challenge" in gut 20 Stunden nonstop zurück - aber im Ultraradsport ist das gerade einmal die Kurzdistanz - das "große" "Race Around Austria" geht über 2200 Kilometer und rund 30.000 Höhenmeter. "Die Langdistanz war mir heuer noch etwas zu steil, diese Saison fahre ich noch einmal auf den kürzeren Distanzen, da hat sich dieses Rennen natürlich besonders angeboten, da in diesem Rahmen die Staatsmeisterschaft im Ultraradsport ausgetragen wird", sagt Dominik Meierhofer.

Dabei wird auch Extremsportler Christoph Strasser starten, der bereits fünf Mal, zuletzt heuer im Juni, das berüchtigte "Race across America" gewonnen hat (ca. 4800 Kilometer und fast 52.000 Höhenmeter in gut acht Tagen). "Das ist natürlich eine wahnsinnige Motivation, sich mit so einem Kaliber zu messen. Die größte Herausforderung wird aber sein, nicht sein Tempo mitzufahren", sagt Meierhofer.

In seinen Jugendjahren wurde der heute 24-Jährige mehrfacher Landesmeister in den Disziplinen Kriterium, Straßen- und Zeitfahren sowie einmal Vizestaatsmeister. Später fand er eine neue Herausforderung im Ultraradsport. Seither hat er an mehreren Rennen erfolgreich teilgenommen, so wurde er beim Glocknerman Sprint (450 Kilometer von Graz auf den Großglockner, 7500 Höhenmeter in gut 19 Stunden) 2017 Zweiter und 2018 Gesamtdritter und Sieger in der U30-Kategorie, heuer sogar in nur gut 18 Stunden. Aber auch die negativen Seiten kennt er bereits:

Das "Race Around Austria 1500", den Vorgänger der heurigen Challenge, musste er 2017 nach einigen Stunden wegen Magenproblemen abbrechen. "Da habe ich noch eine Rechnung offen. Aber es wird nicht einfach, es gibt immer kleine Hügel, du bist konstant am Arbeiten. Und das Wetter ist natürlich auch eine große Unbekannte."

Das Training für die Rennen muss der 24-Jährige mit seinem Brotberuf im elterlichen Autohaus in Kuchl abstimmen: Zwei Mal die Woche steht Krafttraining auf dem Programm, zwei Mal kurze, intensive Einheiten am Berg, "und am Wochenende setze ich mich in der Früh aufs Radl und komme am Abend wieder".

Unterstützt wird er von seinen Eltern und Schwester Hanna, die als Team "Mia4" im Campingbus mitfahren, bei der Navigation helfen und für Verpflegung und Aufmunterung sorgen.

Aufgerufen am 15.12.2018 um 10:47 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/kuchler-extremradfahrer-geht-in-die-aufwaermrunde-38610337

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