Chronik

Landeskliniken: Personal aus Intensivstation trainiert Covid-Versorgung

Mit Onlinesimulationen sollen die Abläufe im Team verbessert werden. Die Erfahrungen der ersten Covid-Welle dienen dafür.

Im Clinical Research Center Salzburg (CRCS) werden jährlich etliche Teams von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Salzburger Landeskliniken im Umgang mit besonderen Situationen geschult. Dazu gibt es ein Simulationszentrum.

Um das Personal noch besser auf die Herausforderungen der Coronapandemie vorzubereiten, hat das Team von CRCS-Leiter Florian Lagler ein Programm von Onlinesimulationen entwickelt. Die ersten zwölf Mitarbeiter (Ärzte sowie Pflegekräfte aus zwei Intensivstationen) haben das nun absolviert.
Das Programm trägt den Titel "STICS" - Schutz vor Traumatisierungen und Infektionen durch Covid-Simulation. "Es geht darum, die Abläufe im Team zu optimieren, um einerseits die Patienten zu schützen und andererseits auch den ständigen Selbstschutz sicherzustellen, aber auch um den emotionalen und kommunikativen Umgang mit schwierigen Situationen", sagt Lagler. "Eigentlich ist es kein klassisches Training, sondern eine Krisenintervention, für die wir die Erfahrungen der ersten Welle gesammelt und mit Experten aus verschiedenen Bereichen wie Hygiene, Qualitätsmanagement oder Intensivmedizin ausgewertet haben, um sie dann in den Szenarien den Ärzten und Pflegekräften vermitteln zu können." In nächster Zeit sollen weitere Teams der Landeskliniken aus dem Bereich der Covid-Versorgung das Programm absolvieren.

Das CRCS wurde im November 2007 als österreichweit eines der ersten Beratungszentren für klinische Studien und Betreiber eines medizinischen Simulationszentrums gegründet. Es ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Salzburger Landeskliniken und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität.

Aufgerufen am 02.12.2021 um 09:12 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/landeskliniken-personal-aus-intensivstation-trainiert-covid-versorgung-96119155

Ein Festspieldokument weckt taufrische Erinnerungen

Ein Festspieldokument weckt taufrische Erinnerungen

Die Metamorphose kommt auf Raten. Elina Garancas Stimme wandelt sich hörbar ins Dramatische, und die diesbezüglichen Mezzo-Rollen lassen nicht auf sich warten. Eboli, Dalila und Santuzza bilden ihr neues …

Kommentare

Schlagzeilen