Chronik

Landsfrau unter Vorhalt von Messer vergewaltigt? - Afghane in Salzburg vor Gericht

Mit schwerwiegenden Vorwürfen sah sich am Donnerstag ein 27-jähriger, zuletzt im Flachgau wohnender Afghane konfrontiert. Laut Anklage soll der bislang unbescholtene Mann mit negativem Asylbescheid im Frühjahr 2020 eine 28-jährige Landsfrau unter anderem zwei Mal vergewaltigt haben.

Symbolbild.  SN/APA/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Staatsanwalt Roland Finster beim Prozessauftakt vor dem Schöffensenat (Vorsitz: Richterin Anna-Sophia Geisselhofer): "Der Angeklagte hat die Frau am Hals erfasst, ihr ein Messer vorgehalten, sie zu Boden gestoßen und mit ihr zwei Mal den vaginalen Geschlechtsverkehr vollzogen." Der Ankläger lastete dem Afghanen zudem an, die Frau zwischen März und Mai mehrfach zu intimen Treffen genötigt haben, indem er ihr gedroht habe, anderenfalls Bilder von ihr zu veröffentlichen, die sie ohne Kopftuch zeigen. Weiters wurde ihm auch noch eine versuchte Vergewaltigung vorgeworfen.

Auf Antrag des Verteidigers wurde die Öffentlichkeit unmittelbar vor der Vernehmung des Angeklagten zu den inkriminierten Taten ausgeschlossen. Später wurde der Prozess vertagt.

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