Chronik

Laufend neue Abenteuer

Beim 21. Schwarzacher Lauffest geht es wieder ans Eingemachte: Es gilt, vier Gipfel, 47 Kilometer und 2800 harte Höhenmeter zu bewältigen - dieses Mal in die umgekehrte Richtung.

Das kleine, aber feine Laufevent kann mit den Großen der Szene absolut mithalten. SN/sw/privat
Das kleine, aber feine Laufevent kann mit den Großen der Szene absolut mithalten.

Wie jedes Jahr sind die Startplätze für dieses Laufevent - heuer am 24. und 25. Mai - schon nach kürzester Zeit ausgebucht, denn es ist in der Traillauf-Szene extrem beliebt.

Fredl Zitzenbacher (53) und seine gut 80 ehrenamtlichen Helfer hängen sich wieder mit viel Herzblut und Liebe zum Detail in die Organisation dieser Laufveranstaltung.

Im Gegensatz zu anderen kommerziellen Laufveranstaltungen wird dieses Event auf 200 Startplätze beschränkt. Das sehr familiäre Lauffest mit 200 Einzelstartern und 40 Teams bringt heuer einen etwas anstrengenderen Start mit sich "und jeder Trailmeter wird anders aussehen", verspricht Zitzenbacher. Bis zum ersten Gipfel, den Hochglocker, geht es zuerst schon 1100 Höhenmeter hoch hinauf.

"Dazu haben wir heuer auch erstmals eine Kooperation unseres Events mit dem Wörthersee Ultra Trail. Um in die Wertung zu gelangen, muss nach dem erfolgreichen Finish bei unserem Schwarzach Trail auch der Ultra Trail am Wörthersee gefinisht werden."

In diesem Jahr haben sich wieder einige Top-Athleten aus der nationalen und internationalen Trail-Szene angekündigt - allen voran der Vorjahressieger auf der großen Jubiläumsrunde über 84 Kilometer und 5000 Höhenmeter, der Kärntner Gerald Fister, oder der Tiroler Thomas Fabmacher, "der in den letzten Jahren alle größeren Läufe gewonnen hat. Kürzlich ist er Vater geworden und startet deshalb heuer bei uns."

Bei den Damen wird die zweifache Schwarzach-Trail-Siegerin und Streckenrekordhalterin Kristin Berglund aus Schweden wieder mit dabei und schwer zu schlagen sein.

Nach 20 Jahren habe er überlegt aufzuhören, so Fredl Zitzenbacher, dessen Leidenschaft fürs Laufen das aber dann doch nicht zugelassen hat. Er selbst ist bislang 80 Marathons gelaufen.

Motivation für die Zukunft dieses Laufevents dürfte Fredl Zitzenbacher und seinem Team aber auch geben ",dass wir z. B. beim Trail Award dabei sind", meint er stolz, "und im gleichen Atemzug mit so großen Lauf-Veranstaltungen wie dem Großglockner Ultra oder dem Gams-Trail in Kitzbühel genannt werden."

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