Chronik

Lawinenunglück mit drei Toten im Lungau: Staatsanwaltschaft stellte Ermittlungen ein

Es war eine schreckliche Tragödie, die sich am 4. Dezember 2021 im Lungau im Gemeindegebiet von Tweng ereignet hatte. Elf junge Skitourengeher waren damals auf die knapp 2460 Meter hohe Lackenspitze unterwegs, als sich gegen 13.35 Uhr im Kammbereich ein etwa 200 Meter breites Schneebrett löste, das erst nach rund 500 Metern zum Stillstand kam.

Die blaue Linie zeigt die Aufstiegsroute, die rote Linie das Ausmaß der abgegangenen Lawine, der orange Kreis schließlich den Fundort der Opfer. SN/alpinpolizei salzburg
Die blaue Linie zeigt die Aufstiegsroute, die rote Linie das Ausmaß der abgegangenen Lawine, der orange Kreis schließlich den Fundort der Opfer.

Acht der elf jungen Leute wurden von der riesigen Lawine erfasst, drei von ihnen bis zu fünf Meter tief verschüttet - das letztgenannte Trio aus Oberösterreich (19, 19, 24) kam ums Leben.

Im Zusammenhang mit dem Drama führte die Staatsanwaltschaft Salzburg Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung: diese richteten sich nicht gegen eine Person konkret, sondern - formell - gegen "unbekannte Täter". Wie Elena Haslinger, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Mittwoch auf SN-Anfrage mitteilte, wurde das Ermittlungsverfahren vor ...

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