Chronik

Lieferinger Tunnel: Letzte Großübung vor der Freigabe

70 Einsatzkräfte probten einen schweren Verkehrsunfall. Es war der letzte große Test vor der Öffnung des Tunnels am Samstag.

Vier Tage vor der Freigabe des Autobahntunnels Liefering gab es in der Nacht auf heute, Mittwoch, eine letzte Großübung. Rund 70 Mitarbeiter von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Rotem Kreuz, Polizei und Asfinag nahmen teil. Angenommen wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lastwagen, drei Autos und einem Brand im Tunnel. Ziel der Übung war es, sicher zu stellen, dass im Ernstfall die Alarmierung und Koordination der Hilfskräfte reibungslos funktioniert. Am Samstagmorgen wird der Tunnel nach fünfmonatiger Bauzeit für den Verkehr freigegeben.

Ende der Baustelle auch für Einsatzkräfte eine Erleichterung

Die monatelange Sperre des Tunnels war auch für die Einsatzkräfte eine Belastung. Es habe zwar keine großen Probleme gegeben, dafür aber sehr viele kleine, sagt Werner Baier, Chef der Autobahnpolizei Anif. "Wir hatten immer wieder Schwierigkeiten, weil die Rettungsgasse überhaupt nicht funktioniert. Bei 50 Einsätzen klappt es vielleicht ein Mal." Mit dem erneuerten Tunnel werden Rettungseinsätze dafür aber umso schneller abgearbeitet werden können, sagt Branddirektor Reinhold Ortler. "Durch die neue Sprühnebelanlage können wir und die Kollegen vom Roten Kreuz mit unseren Einsatzfahrzeugen direkt in den Tunnel. Davon profitieren letztendlich auch die Betroffenen eines Unfalles." Die Übung selbst klappte reibungslos.

(SN)

Aufgerufen am 18.06.2018 um 09:33 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/lieferinger-tunnel-letzte-grossuebung-vor-der-freigabe-862588

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