Chronik

Lkw-Fahrer fuhr 1400 Kilometer fast ohne Pause

Deutscher Raser hielt bei 178 km/h nur 17 Meter Abstand. Insgesamt stellte die Polizei bei Kontrollen an einem Tag 240 Übertretungen fest.

Auf der Westautobahn hat die Polizei am Donnerstag intensiv kontrolliert. SN/apa
Auf der Westautobahn hat die Polizei am Donnerstag intensiv kontrolliert.

Bei Abstands- und Geschwindigkeitskontrollen auf der Westautobahn (A1) am 1. August stellten Beamte der Landesverkehrsabteilung insgesamt 240 Übertretungen fest. Mehr als 200 Lenker hielten den erforderlichen Sicherheitsabstand nicht ein. Der Rest überschritt die Höchstgeschwindigkeit zum Teil massiv.

Der geringste Sicherheitsabstand betrug bei einer gemessenen Geschwindigkeit von 138 km/h nur knapp über elf Meter. Notwendig wären 38 Meter. Der geringste Abstand zwischen Lkw und Lkw betrug ebenfalls elf Meter. Hier wären 50 Meter erforderlich. Ein deutscher Lenker fuhr mit seinem Pkw 178 km/h und hatte statt einem nötigen Sicherheitsabstand von 50 Metern nur 17 Meter. Dieser Lenker sowie der Lenker des Lasters konnten von einer Streife angehalten werden und werden angezeigt.

Bei einer Kontrolle in Bergheim wurde der 58-jährige bulgarische Lenker eines österreichischen Fahrzeuges angehalten. Der Mann hatte zwischen 24. und 25. Juli eine Wegstrecke von mehr als 1400 Kilometern zurückgelegt und dabei statt der erforderlichen neun Stunden nur knapp zwei Stunden gerastet. Anstatt der erlaubten zehn Stunden Lenkzeit brachte er auf 21 Stunden. Die Polizei erstattete Anzeige, hob eine Sicherheitsleistung ein und untersagte die Weiterfahrt. Weil der Mann keine Fahrerbescheinigung hatte und bei der Firma nicht gemeldet war, wurde auch die Finanzbehörde verständigt.

Quelle: SN

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