Chronik

Lofer: Tourengeherin stürzte 100 Meter tief in den Tod

Keine Rettung hat es in der Nacht auf Freitag für eine 58-jährige Frau nach einem Unfall bei einer Skitour in Lofer gegeben. Die Wintersportlerin war ausgerutscht und in den Tod gestürzt.

Symbolbild. SN/APA (Symbolbild)/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Am Donnerstagvormittag war die in Tirol lebende 58-jährige Deutsche zu einer Skitour auf das Schihörndl in den Loferer Steinbergen aufgebrochen. Die Frau war gut laut Polizeibericht ausgerüstet und auch sehr bergerfahren.

Als sie bis zum Abend jedoch nicht nach Hause zurückehrte, alarmierte ihr Lebensgefährte die Polizei. Bei einer sofort eingeleiteten Suchaktion konnte die vermisste Skitourengeherin gegen 23:30 durch die Bergrettung Lofer auf einer Seehöhe von 843 Meter nur mehr tot aufgefunden werden.

Die Polizei konnte den Unfallhergang wie folgt rekonstruieren: Die Tourengeherin hatte auf der Abfahrt vom Schihörndl auf einer Seehöhe von zirka 950 Metern angehalten, um dort ihre Skier auszuziehen und auf ihren Rucksack zu befestigen. Danach wollte sie zu Fuß mit leichten Steigeisen an den Schuhen eine steile vereiste Stelle (sogenanntes Übergangl) queren. Noch bevor sie ihren Rucksack wieder schultern konnte, rutschte sie aus und stürzte über steiles felsiges Gelände an die 100 Meter ab und starb.

Quelle: SN

Aufgerufen am 15.10.2019 um 05:13 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/lofer-tourengeherin-stuerzte-100-meter-tief-in-den-tod-67631026

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